Diabetes? Frag die Zuckertante!

Diabetes? Frag die Zuckertante!

Insulinpumpe

Schnelles Insulin jederzeit bedarfsgerecht geliefert

Wenn Sie schon Erfahrungen mit der FIT- oder NIS-Therapie, also mit der intensivierten Insulintherapie haben, wenn Sie  mehrmals täglich Insulin spritzen und dabei schnelles Insulin zum Essen und für die Korrektur zu hoher Werte und langsames Insulin als Basis-Insulin verwenden und wenn

  • pen tuerkisSie trotzdem mit Ihrer Diabetes-Einstellung nicht zufrieden sind
  • es Ihnen nicht oder kaum gelingt, gute Nüchtern-Blutzucker zu erreichen 
  • Sie mit nächtlichen Hypos kämpfen 
  • Sie stark wechselnde Lebensrhythmen haben (Nachtdienst, Fernreisen...)  
  • Sie die Therapie haben wollen, die dem natürlichen Verlauf der Insulin-Ausschüttung so gut wie nur irgend möglich nahekommt
  • Sie einfach mehr Flexibilität beim Essen, beim Sport.... möchten

dann kann eine Insulinpumpe das Richtige für Sie sein!

Ein kleines Gerät, so groß wie eine halbe Zigarettenschachtel. Darin schnelles Insulin, ein Motor, eine Computer-Steuerung. Tasten wie auf einem Smartphone. Ein dünner Schlauch von der Pumpe zu Ihrem Bauch.

Die Pumpe liefert rund um die Uhr so viel schnelles Insulin wie Sie gerade zur Basis-Versorgung brauchen.

Das Insulin fürs Essen und für die Korrekturen bestimmen Sie - und Sie stellen dann an der Pumpe ein, wieviel Insulin Sie Ihnen geben soll. Die Pumpe ist immer zur Hand, sie steckt in Ihrer Hosentasche, in derGürteltasche, im BH,... so "spritzt" man auch für "Kleinigkeiten" gerne und leicht Insulin. Auch für einzelne BEs, für die man sonst vielleicht nicht gerne zum Pen greifen würde.

Wenn Sie gerade weniger Basis-Insulin brauchen, beim Fliesenlegen, bei der Gartenarbeit, beim Sport...  dann "sagen" Sie das Ihrer Pumpe und lassen sich um 10 oder 20 oder ..% weniger Insulin iefern. Bei Krankheit oder höherem Bedarf entsprechend mehr.

Das Einstellen und Bedienen der Pumpe ist einfach. Wer mit einem Handy umgehen kann, findet sich auf jeder Insulinpumpe zurecht.

Es gibt ein paar Besonderheiten bei der Insulin-Einstellung. Sie könenn ja das Basis-Insulin, die Basalrate, frei gestalten und an Ihren Bedraf anpassen. Sie könen BE-Insulin so verteilen, dass auch nach dem Essen sehr "langsamer" BEs die Zuckerwerte im Zielbereich bleiben. Sie können kleinere Zucker-Entgleisungen gut abfangen. Das alles lernen Sie im "Pumpenzentrum", in der Ambulanz oder in dem Krankenhaus, wo Sie Ihre Pumpe bekommen.

"Ist das was für mich?"

Sehr oft könenn sich Diabetiker einfach nicht vorstellen "mit einer Pumpe rumzulaufen" - man weiß nicht, wie man mit der Pumpe schlafen wird können, wie Duschen, Sport, Sex ... mit Pumpe funktioniert und man kann sich einfach nicht vorstellen, so ein Gerät immer an sich zu tragen.

vogel12 springthochWenn Sie auch solche Bedenken haben, lassen Sie sich einmal eine Pumpe zeigen. Wir können alle Ihre Fragen in Ruhe besprechen. Dann geht's weiter in eine Diabetes-Ambulanz, wo Sie die derzeitigen Pumpen kennenlernen können. Oder Sie lernen Ihre Pumpe in Ruhe bei einem Kuraufenthalt, zum Beispiel in Aflenz, kennen.
An besten denken Sie vorab gar nicht allzu viel darüber nach, ob das Leben mit Pumpe für Sie denkbar ist. Man kann es sich nicht richtig vorstellen, Sie können erst nach einigen Tagen mit einer Probe-Pumpe wissen, ob das etwas für Sie ist. - oft haben schon Diabetiker, denen ihre Ärzte jahrelang den Umstieg auf Insulinpumpe empfohlen haben, sich nach so einem unverbindlichen Versuch ganz begeistert für die Pumpe entschieden! Sie können vorher NICHT wissen, wie Sie mit einer Pumpe in Ihrem Alltag zurechtkommen - probieren Sie es doch einfach aus!

 

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