Diabetes? Frag die Zuckertante!

Diabetes? Frag die Zuckertante!

Blutzucker messen

Neugierig auf  Ihre Zucker-Werte? Selbst messen!

Blutzucker messen

den Blutzucker selbst messen können - 

  • messgeraet blaumorgens nachsehen können, mit welchem Wert man in den Tag startet
  • nachsehen können, wie sich das Lieblings-Essen auf den Zucker auswirkt
  • kontrollieren können, ob die neue Therapie wirklich eine Verbesserung der Werte bringt
  • wenn man sich "komisch fühlt" einfach nachsehen können, ob der Blutzucker zu hoch oder zu tief ist ...

..das alles machen Blutzucker-Messgeräte möglich!

Die kleinen Messgeräte für den Hausgebrauch waren einer der wichtigsten Fortschritte in der Diabetes-Therapie - die meisten Diabetiker erreichen nur mit Blutzucker-Selbstkontrollen eine selbst gesteuerte, gute Diabetes-Einstellung.

Eine Blutzucker-Messung ist nur dann sinnvoll, wenn der Wert dokumentiert wird.  Wenn Sie ein Zucker-Tagebuch führen.
 
Warum den BZ messen?

Warum ist klar - um zu wissen wie hoch er ist! 

  • messgeraet pinkum zu sehen ob die Therapie wirkt wie sie soll: das sollte jeder Diabetiker machen. Einfach, um zu wissen wo man steht, ob an der Behandlung etwas verändert werden sollte.
  • wenn man vor den Mahlzeiten Insulin spritzt: um nachzusehen, von welchem BZ man ausgeht und ob ev. eine Korrektur nötig ist
  • um nachzuschauen ob man eine Mahlzeit in ihrer Wirkung auf den Blutzucker richtig eingeschätzt hat
  • um nachzusehen, ob der "Zucker schuld ist dran" dass, man sich grad besonders schlecht und müde fühlt - oder besonders gesund und leistungsfähig
  • wenn man krank ist/wird oder Fieber oder Schmerzen hat....
  • ...und so gibts noch viele Gründe.

Im Alltag läuft das meist so, dass jeder seine mehr oder weniger fixen Zeiten hat, an denen er misst. Und zusätzlich wird man eben noch bei "besonderen Ereignissen"nachsehen.

Wie oft den BZ messen?

Je nach Art der Therapie:

  • messgeraet tuerkisWenn man nur mit Diät und/oder Metformin eingestellt ist,  wenn man nur Tabletten nimmt, die keine Hypos (Unterzuckerungen) auslösen: da wird man zumindest ein- bis zweimal pro Woche nachsehen. Dabei ist es immer wichtig, nicht nur den Nüchtern-Blutzucke anzusehen, der sagt nicht viel aus, denn danach kommt ja noch der ganze Tag mit allen Aktivitäten und allem Essen. Also mindestens vor den Hauptmahlzeiten, meist vor Frühstück, Mittagessen, Abendessen testen, und möglichst auch mal 90 Minuten nach den Mahlzeiten um zu sehen wie hoch der Blutzucker nach dem Essen ansteigt. Wie gesagt, niemand macht das jeden Tag!
  • Diabetiker, die zweimal täglich Misch- Insulin spritzen testen oft nur vor den Spritzen morgens und abends - für manche kann das reichen, um eine gute stabile BZ-Einstellung zu haben.
  • Und alle, die zu jeder Mahlzeit schnell wirkendes Insulin spritzen, testen ihren Blutzucker vor fast jeder Mahlzeit, oft zusätzlich abends vor dem Schlafengehen und jedenfalls morgens nüchtern.

Es ist also ganz verschieden - vor allem am Anfang, wenn die Diagnose Diabetes noch frisch ist oder bei einer größeren Therapie-Umstelllung, wird man häufiger testen, um den BZ und die Reaktionen auf Insulin/Essen/Bewegung... einschätzen zu lernen.

Wenns schwierig wird: öfter messen!

Eins ist mir ganz wichtig: wenns schwierig wird, warum auch immer, lieber öfter testen als seltener!
 
bett mit nachttischlampeWenn man krank wird, besondere Belastungen hat, aus irgendwelchen Gründen viele der Regeln fürs gesunde Diabetiker-Essen über Bord wirft... dann, gerade dann, ist das BZ-Testen wichtig!

Für Sie selbst, damit Sie einschätzen könne, was los ist und für Ihre Behandler auch: wenn Sie BZ-Werte mitbringen, kann man besser verstehen was Ihr BZ in dieser Situation so macht... scheuen Sie sich nicht davor, auch "schlechte" Werte herzuzeigen, die zeigen ja genau an, wo die Probleme stecken! Ich werde bestimmt nicht mit Ihnen "schimpfen" - sondern wir können versuchen Wege zu finden, wie es wieder ein wenig besser geht....
 

 

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