Diabetes? Frag die Zuckertante!

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Diabetes

libreIn Österreich übernehmen die Krankenkassen leider derzeit nicht die Kosten für den Freestyle Libre von Abbott. Einzig bei der SVA war es in Einzelfällen möglich, eine Bewiligung für Typ 1 Diabetiker zu bekommen.

In Deutschland wurden die Kosten für den Libre von einigen Krankenkassen übernommen, für Typ 1 Diabeitker unter intensiverter Insulin-Therapie z.B. Alle wearteten gespannt auf die Entscheidung des "Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der nun am 16.6.erfolgte.

Der G-BA legt fest, für welche Leistungen die Krankenkassen die Kosten übernehmen müssen. Und nun ist er da, der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wonach für bestimmte Diabetespatienten künftig die Kosten für Systeme für ein Kontinuierliches Glukose-Monitoring von den Krankenkassen übernommen werden. Der Beschluss gilt für alle insulinpflichtigen Patienten mit Diabetes mellitus unter intensivierter Insulinbehandlung – „insbesondere, wenn sie geschult sind (…) und die Therapieziele nicht erreicht werden können“ (Quelle: Presseaussendung der DDG).

Große Freude. ABER: leider heisst das NICHT, dass in D die Kosten für den Libre übernommen werden. Denn im Text des Beschlusses steht: "Festgelegt ist zudem, dass die einsetzbaren Messgeräte als rtCGM zugelassen sein müssen und über eine Alarmfunktion mit individuell einstellbaren Glukosegrenzwerten verfügen". (Quelle: Presseaussendung des G-BA)

Und das schließt den Libre aus - leider. Denn der Libre kann ja nicht "aktiv alarmieren". Er sendet aktiv keine Daten an den Empfänger, sondern man muss mit dem kleinen Lesegerät in die Nähe des Sensors kommen, dann werden die Messwerte angezeigt. Aber selbständig alarmieren, das kann der Libre nicht. Dafür ist er aber auch um vieles günstiger als viele "echte CGM-Systeme" (rT-CGM, Real-Time-CGM).

Es wird spanennd zu sehen, wie es in Deutschland weitergeht. So viele Patienten, die den Libre schon mit bestem Erfolg tragen - auf eigene Rechnung -  wünschen sich, dass sie die Libre-Sensoren nicht selbst bezahlen müssen. Es ist zu erwarten, dass die Libre-Firma ( Abbott) versuchen wird, für ihren Libre doch die Kostenerstattung zu erreichen. Für Österreich ist da insofern wichtig, als solche Entscheidngen aus Deutschland natürlich von den hiesigen Behörden verfolgt und sicherlich ernst genommen werden.

 

Der Anfang

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